Einleitung

So ein Jagdpfeil bringt nicht viel mehr als 100 Joule kinetischer Energie, wenn er an der Schwarte eines Wildschweins ankommt und dort seine Arbeit verrichten soll. Trotzdem durchdringt er in der Regel die Kammer selbst grober Sauen und tritt auf der anderen Seite wieder aus. Wie kann das gehen und warum benötigen dann Jagdpatronen zur Saujagd 3000 Joule und mehr?

Diese und noch einige Fragen mehr müssen wohl auch den verantwortlichen Entscheidungsträgern in Madrid durch den Kopf gegangen sein, als Sie begannen den Einsatz von Pfeil und Bogen zur Bejagung von Schwarzwild im Stadtgebiet von Madrid in Betracht zu ziehen. Als sich die Schäden in den Vorgärten und Grünflächen immer mehr häuften und es zu unangenehmen Begegnungen zwischen Sauen und Bürgern kam, stieg der Druck auf die Behörden weiter. Den Ausschlag gab dann ein „umgedrehter“ Golfplatz. Das Projekt der Bejagung von Schwarzwild im Stadtgebiet von Madrid startete 2011 mit speziell dafür ausgebildeten und geprüften, freiwilligen Bogenjägern.

-

Stadtsauen wissen genau, wo sie Futter finden

Mehr als 750 Stadtsauen nur in Madrid erlegt

Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen und es liegen mehr als 750 Stadtsauen, gestreckt im dicht besiedelten Gebiet durch einen Jagdpfeil unter wissenschaftlicher und tierärztlicher Begleitung (Stand Jänner 2024). Eine Erfolgsgeschichte! Warum das funktioniert und was die Vorteile, aber auch die Limitierungen dabei sind, will ich gerne in diesem Artikel beleuchten.

Javier Sintez Pelaz, ein umtriebiger spanischer Biologe ist der geistige Vater dieses Projekts. Seit 1985 stand er den zuständigen Behörden als Ansprechpartner bezüglich der Bejagung von Schadwild im Stadtgebiet mit Pfeil und Bogen zur Verfügung. Mit dieser, im ersten Augenblick etwas abwegig erscheinenden Herangehensweise, erlebte er zu Beginn viel Ablehnung und Unverständnis. Keiner der offiziellen Vertreter und Behörden hatte zu diesem Zeitpunkt eine Ahnung über die Wirkungsweise und Einsatzmöglichkeiten von Pfeil und Bogen. Neben diesen offenen Fragen kam auch die Sorge um die Akzeptanz bei der betroffenen Bevölkerung. Das gleich vorweg – diese ist immer noch voll gegeben!

Javier Sintes

Bei einer meiner Reisen nach Spanien im Jahr 2018 verabredete ich mich mit Javier, den ich schon länger kenne, und er nahm sich einen ganzen Tag Zeit für mich. Er erklärte mir das Projekt und zeigte mir persönlich sein Stadtrevier und die Plätze, an denen es früher oft Kontakt der Bewohner mit den Schwarzkitteln gab. Es war wirklich faszinierend hier Ansitze in direkter Nähe der Häuser und Bushaltestellen zu begutachten. Die Leute grüßten Javier freundlich, als wir vorbeifuhren, offenbar kannte man ihn gut.

Warum ist denn nun der Bogen im bebauten Gebiet die bessere Wahl?

Dazu müssen ein paar elementare Informationen auf den Tisch. Ich beginne mit der Auflösung der weiter oben gestellten Joule-Frage. Ein durchschnittlicher Jagdpfeil bringt wirklich nicht viel mehr als 100 Joule an kinetischer Energie, hat dafür aber 30 Gramm oder mehr an Masse und fliegt mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 90 Metern pro Sekunde (m/s). Eine Jagdkugel fliegt zehnmal so schnell. Ein entscheidender Unterschied zur Gewehrkugel ist der Umstand, dass der Pfeil eine rasiermesserscharfe Jagdspitze hat, mit der er das Gewebe nur zerschneiden, und nicht wie die Jagdkugel zerreißen, quetschen und verschieben muss. Durch sein relativ hohes Gewicht, multipliziert mit der Geschwindigkeit, entwickelt dieser ein hohes Momentum (Impuls P=m*v), was sich positiv auf die Tiefenwirkung des Jagdpfeils auswirkt. Eine sehr eindrückliche Veranschaulichung zeigen die Versuche von Chris Mozolowski, der mit einem Jagdpfeil zwei hintereinander aufgestellte Kübel mit Sand völlig durchschießt und im dritten stecken bleibt. Die Jagd Projektile im Kaliber 30-06 und selbst eine 9,3×64 mit knapp 6000 Joule, abgefeuert mit einer Büchse aus wenigen Metern Entfernung, bleiben allesamt im ersten Kübel stecken.

Javier mit einem im Stadtgebiet von Madrid erlegten Schwarzkittel

Die Todesursache eines mit der Kugel oder mit dem Pfeil in die Kammer geschossenen Wildes ist exakt die Gleiche! Durch den Blutverlust und / oder die Zerstörung von Lungengewebe bleibt die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff aus und dadurch wird erst die Ohnmacht und dann der Tod innerhalb weniger Sekunden herbeigeführt. Selbst der Durchmesser der permanenten Wundhöhle ist vergleichbar. Der Unterschied besteht in der Art der Verletzung. Beim Jagdpfeil ist es eine glatte, stark blutende Stichwunde, so wie beim Abfangen mit der kalten Waffe auch. Bei der Kugel ist das Verletzungsbild eine Zerreißung und Quetschung der Organe.

Mit Pfeil und Bogen auf 90 Meter treffsicher – aber nicht bei der Jagd

Der sichere Schuss mit einem Jagdpfeil auf ein Stück Wild ist bis auf eine Entfernung von etwa 25 Meter möglich. Das hat nichts mit der Treffsicherheit zu tun, olympisch wird der Bogen bis 90 Meter geschossen, sondern mit der möglichen Reaktion des Wildes auf das Abschussgeräusch. Durchschnittliche Schussentfernungen liegen zwischen 10 und 20 Metern. Der Pfeil fliegt mit 250 bis 320 Kilometer pro Stunde deutlich unter der Schallgeschwindigkeit, welche bei etwa 1235 Kilometer pro Stunde oder 343 Meter pro Sekunde liegt. Nachdem in der Regel von erhöhten Positionen in Bäumen oder Hochständen auf Wild geschossen wird, ergibt sich bei dieser Jagdart immer ein vergleichsweise stumpfer Winkel zum Boden. Das bedeutet, dass der Jagdpfeil nach dem Durchdringen des Wildköpers entweder im Erdreich hinter dem beschossenen Stück stecken bleibt oder seine Restenergie durch den Aufprall auf dem Untergrund des „Kugelfangs“ abgebaut wird. Eventuelle Abpraller mit tödlichem Potenzial haben nur auf wenige Meter Wirkung. Bei einem Feuerwaffen Projektil im ungünstigsten Fall mehrere Kilometer.

Regelmäßiges Training unter realistischen Bedingungen ist unbedingt notwendig

Außerdem kann mit wenig Aufwand und kostengünstig ein mobiler Pfeilfang aus Schaumstoff hinter der Kirrung aufgebaut werden, wenn kein geeigneter Pfeilfang vorhanden ist.

Wird ein Stück aus einer Rotte mit einem dafür ausgelegten Jagdpfeil mit extrem scharfen, feststehenden Schneiden (cut on contact) beschossen, so reagieren diese in den meisten Fällen nicht so wie bei der Kugel.

Erstens ist das Abschussgeräusch des Bogens um Dimensionen leiser und durch den Umstand, dass das Gewebe mit einer Klinge zerschnitten und nicht wie bei der Kugel großflächig zerrissen und gestaucht wird, werden auch viel weniger Nozirezeptoren (die für das Schmerzempfinden verantwortlich sind) verletzt. Dadurch gibt es oft weder vom beschossenen Stück, noch von der Rotte panische Fluchten. Manchmal passiert es sogar, dass Stücke nach ein paar kurzen Fluchten stehen bleiben, sich umsehen, wegen des hohen Blutverlustes zu taumeln beginnen um inmitten der Rotte umzufallen. So habe ich das selbst schon mehrmals erlebt und so wird es beispielsweise von José Gabriel Fernández Valverde in einem Artikel über die Sauenproblematik in Altea (Küstenstadt in der Provinz Alicante) berichtet. Auch dort werden Sauen nach vielen anderen, weniger effektiven Versuchen nun mit Pfeil und Bogen geschossen.

Den Umstand, dass mit Pfeil und Bogen weit weniger Beunruhigung im Revier entsteht (Jagd von Ansitzeinrichtungen, keine Pirsch!), nutzen auch Nationalparks. Erfolgsmodelle sind beispielsweise die Reduktion einer Überhand gekommenen Population von Steinböcken im Nationalpark der Sierra Guadarrama in Spanien oder auch die Reduktionsjagd auf Weißwedelhirsche im Everglades Nationalpark in den USA. Dabei handelte es sich jeweils um Schwerpunktbejagung mit vielen Schützen. Da durch den Bogen kaum Geräusche emittiert werden und die gut getarnten Jäger meist nicht vom Wild entdeckt werden, konnten in recht kurzer Zeit viele Stücke zur Strecke gebracht werden.

Die Bogenjagd ist ökonomisch

Die Jagd mit Jagdpfeilen ist im Vergleich zur Bejagung durch Fallen effektiver und ökonomischer. Von einer Rotte können mit einer Falle oft nur einzelne Stücke, fast nie aber alle Stücke einer Rotte gefangen werden. Die Rotte lernt und meidet dann alles, was wie eine Falle aussieht, richten aber an anderen Stellen weiter Schaden an. Die gefangenen Tiere können wegen der Gefährdung meist nicht vor Ort in der Falle mit Feuerwaffen geschossen werden, müssen also betäubt und woanders hin verbracht werden. Ein gewaltiger logistischer Aufwand. Auch das beschreibt José Gabriel Fernández Valverde in seinen Erfahrungen aus Altea.

Hybridisierungen von Wildschweinen und Hausschweinen kommen regelmäßig vor

Ein sehr emotional aufgeladenes Thema, bei dem ebenfalls der Bogen klar im Vorteil ist, ist die Bedrohung durch Terroristen und Amokläufer. Das mag im ersten Moment an den Haaren herbei gezerrt erscheinen, Fakt ist aber, dass die Einsatzkräfte der Exekutive regelmäßig von besorgten Bürgern (vorwiegend sehr urbaner Gebiete ) verständigt werden, wenn sie in der Nähe ihrer Häuser einen Schuss hören oder einen Bewaffneten sehen. Tendenz steigend. Den bisherigen Höhepunkt dieser Entwicklung, mit leider tödlichem Ausgang, erlebten wir im April 2019.

Ein 77jährige Friedhofsjäger mit gültigem Erlaubnisschein wurde in Begleitung seiner Ehefrau, nachdem die Polizei wegen der Sichtung eines Bewaffneten von einem Bürger zu Hilfe gerufen worden war, am Bochumer Friedhof von diesen erschossen. Genaue Informationen zum Tathergang sind meines Wissens bis heute nicht veröffentlicht worden, allerdings wurde das eingeleitete Verfahren gegen die beiden Beamten Anfang 2020 eingestellt. Sicher wäre der Anblick eines mit Pfeil und Bogen bewaffneten Jägers am Anfang gewöhnungsbedürftig, mit einer klaren und gut abgestimmten Informationskampagne wäre das Thema aber wohl schnell im Reich der Normalität, wie die Beispiele aus Madrid und Hagenau (siehe am Ende des Artikels) zeigen.

Die Bogenjagd ist weltweit eine der sichersten Jagdarten überhaupt! Schuss Unfälle kommen so gut wie überhaupt nicht vor. Der Bogen kann nicht im gespannten Zustand transportiert werden. Die Reichweite eines Pfeils liegt ganz deutlich unter der einer Kugel und durch die unbedingte Nähe zum beschossenen Wild, die meisten Schüsse spielen sich in einer Entfernung von 10 bis 20 Metern ab, ist eine Verwechslung selbst bei schlechten Lichtverhältnissen praktisch ausgeschlossen ist.

Nun habe ich viel über die Vorteile und Limitierungen im Einsatz von Pfeil und Bogen im urbanen Gebiet geschrieben. Ich bin überzeugt, Diskussionen zu diesem Thema können noch stundenlang weitergeführt werden. Ich möchte aber nochmals auf das Projekt in Madrid zurückkommen.

Das spanische Projekt in Madrid

Javier gründete die SCAES (Servicio de controladores con arco de especies silvestres / Dienst zur Kontrolle von Wildarten mit dem Bogen) und diese wurde dem Madrider Jagdverband unterstellt. Er versammelte die besten Bogenjäger, in Spanien ist die Jagd mit Pfeil und Bogen auf alle jagdbaren Spezies seit vielen Jahren gut integriert, und unterwarf Sie einer harten Auslese. Neben einer verpflichtenden Schießprüfung, die keine Fehlschüsse zuließ, wurden die Freiwilligen umfassend geschult und eingewiesen. Alle Aktivitäten wurden klar mit den Behörden abgestimmt und die Bevölkerung wurde nach dem sehr erfolgreichen Testlauf umfassend aufgeklärt. Das Projekt wird nach wie vor von Veterinären des spanischen Umweltministeriums begleitet

Facts zum Projekt Bejagung von Schwarzwild im Stadtgebiet von Madrid

  • Gründung der SCAES-FMC (SERVICIO DE CONTROLADORES CON ARCO DE ESPECIES SILVESTRES DE LA FEDERACIÓN MADRILEÑA DE CAZA) im Dezember 2011.

  • Aktuell 58 geprüfte Stadtjäger mit Jagdpfeil und Bogen in Madrid. Von ihnen wurden 655 Stück Schwarzwild im Stadtgebiet bis Jänner 2024 erlegt.

  • Um ein SCAES-FMC Stadtjäger zu werden, muss erst eine ausführliche Schulung und ein Schusstest absolviert werden, bei dem kein einziger Fehlschuss akzeptiert wird. Dann gibt es ein sechsmonatiges Einführungsprogramm unter Leitung eines Mentors, der zum Schluss das Bestehen dieser Probezeit bestätigen muss.

  • Gejagt wird bevorzugt in den Abend- und Nachtstunden, wenn kaum Passanten zu erwarten sind. Nötigenfalls werden gerade bejagte Gebiete temporär mit Unterstützung der Polizei abgesperrt.

  • Enge Kooperation mit Gemeindemitarbeitern, das geht sogar bis zu gemeinsamen Streiffahrten auf Pickup´s um bei Sichtung von Schwarzwild und gegebener Sicherheitszone gleich von der Ladefläche aus zu schießen.

  • Bevorzugt werden Frischlinge und Überläufer aus der Rotte geschossen, niemals Leitbachen.

  • Von Ansitzeinrichtungen geschossen wird bei Dunkelheit von 5 Meter bis maximal 15 Meter und aus einer Höhe von mindestens 6 Metern. Das ergibt einen Auftreffwinkel des Pfeils nach dem Durchdringen des Schweins im Boden von 49 bis höchstens 22 Grad. Das minimiert die Gefahr von Abprallern.

  • Stücke werden nur breitstehend auf die Kammer beschossen.

  • Aufgrund des Erfolgs in Madrid wurde dieses System in vielen spanischen Städten (zb. Vigo, Oviedo, Gijón, Vitoria, Alicante, Denia, Málaga, Mijas, Marbella, …) eingeführt.

In einem offiziellen Schreiben vom 23. April 2013 von Jose´ Lara Zabia, dem Leiter der Abteilung „Flora und Fauna“ im Umweltministerium geht es um die Frage des Tierschutzes (vor unnötigen Qualen). Dabei schreibt er Herrn Dr. Nicanor Ascanio vom Madrilenischen Jagdverband, der wissen wollte ob das Erlegen der Sauen mit Pfeil und Bogen effektiv und mit keinen unnötigen Qualen für das beschossene Wild und somit quasi waidmännisch sei.

Kurz zusammengefasst bestätigt Jose´ Lara Zabia, dass im Jahr 2012 eine Anzahl von 45 mit Jagdpfeilen und Bogen erlegten Wildschweinen im Labor vom Veterinär untersucht wurden. Die allermeisten Schweine wiesen nur eine einzige, tödliche Pfeilwunde auf. Er endet mit der Feststellung, dass die Todesursache das Verbluten aufgrund einer sauberen Läsion von Haupt Arterien und -venen war und der Tod in allen Fällen schnell eingetreten war.

Urbane Konfliktzone Wild und Mensch

Durch die unaufhaltsam fortschreitende Urbanisierung wird der Lebensraum des Wildes immer weiter eingeschränkt sowie durch Verkehrswege und Zäune durchschnitten. Andererseits begünstigt die Klimaerwärmung die rasche Vermehrung der meisten Wildtiere, insbesondere die des Schwarzwildes. In den Vorstädten gibt es für Sauen jede Menge zu holen. Die intelligenten Paarhufer haben gelernt, dass Sie dort nicht bejagt werden und durch Mülltonnen, Komposthaufen und Gärten ist der Tisch zu jeder Tages- und Nachtzeit reichlich gedeckt. Speziell Wildschweine gehen schnell auf Konfrontation, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Nahrungsplätze verteidigen. In der leidgeplagten Gemeinde Stahnsdorf nahe Berlin wurde 2021 ein Hund im Garten seines Besitzers von Sauen getötet und die Story von der samstagvormittags randalierenden Wildsau im vollbesetzten Friseursaloon von Hannelore Heinrich ist auch ziemlich starker Tobak.

Begegnungszone verwilderter Garten in einem Außenbezirk Madrids

Das Madrider Projekt machte international Schule und wird bereits erfolgreich in Portugal, Frankreich, Finnland, Dänemark und Italien umgesetzt. Nicht nur Schwarzwild, in der elsässischen Stadt Hagenau wurden im Juli 2017 Nutrias bejagt, die große Schäden an der Uferböschung der Moder angerichtet hatten. Das Projekt wurde ebenfalls mit den Behörden abgestimmt und gemeinsam mit diesen durchgeführt.

Besonders interessant ist meiner Meinung nach die Beschreibung im Bericht “Maßnahmen zur Reduzierung von Wildtieren im urbanen Bereich am Fallbeispiel Nutriaerlegung in Haguenau mittels Pfeil und Bogen“ von Jan Riedl (Luis Hant) vom 11.02.2018. Er ist Präsident des deutschen Bogenjagdverbandes DBJV. Unter Punkt 5.5. beschreibt er, dass die meisten Passanten keinerlei Notiz von den Jägern nahmen, wenige die abgestellten Polizisten um Auskunft baten und teilweise sogar Tipps gaben, wo Nutria zu finden seien. Es herrschte generelle Zustimmung bei den interessierten Passanten zur Wahl von Pfeil und Bogen für diesen jagdlichen Einsatz.

Mein Fazit ist die Aufforderung sich geänderten Umständen auch offen von verschiedenen Seiten anzunähern. Neben den geänderten Umweltbedingungen hat sich auch der Bogen zu einer hochtechnologischen Präzisionswurfmaschine entwickelt. Den vielzitierten Bierdeckel auf 20 Meter zu treffen ist heutzutage auch für einen Durschnittsschützen keine besondere Sache mehr. Gut ausgebildete und geprüfte Jäger können so, mit wenig Aufwand und geringem Konfliktpotential viel erreichen, zum Wohl des Wildes und der Einwohner.