Jagdkleidung geruchssicher verpackt

Ein nützlicher Tipp für die Jagdreise:

Gerade stelle ich das Gepäck für die nächste Auslandsjagd nach Namibia zusammen. Zur Geruchsminimierung wurden sämtliche Stücke der Jagdbekleidung mit Natriumcarbonat (Soda) gewaschen. Da ungeschützte Kleidung bis zum Einsatz wieder alle möglichen Gerüche aufsammeln kann, verpacke ich sie in Vakuumbeuteln aus denen man die Luft mittels Staubsauger absaugen kann.

Diese Beutel gibt es in allen möglichen Größen. Sie schützen nicht nur vor unerwünschten Verunreinigungen, sondern minimieren auch noch das Packmaß erheblich. Für eine Jagdgarnitur, bestehend aus Hose, Jacke, 2 T-Shirts, Hut, Socken und Handschuhe genügt die Größe 50x70cm.Vakuumbeutel

Erhältlich sind solche Beutel im Haushaltswarengeschäft oder im Online-Shop für ca. EUR 1,60 das Stück. Durch den Zip-Lock, wie beim Gefrierbeutel, sind sie mehrfach verwendbar. Auch wenn man bei der Rückreise keinen Staubsauger zur Hand hat, so kann man doch die meiste Luft auch herauspressen. Es versteht sich von selbst, dass keine scharfen Kanten wie Metallknöpfe oder Reißverschlüsse gegen die Plastikfolie gepresst werden sollten.

Wer mag, kann in dem Beutel auch noch diverses „olfaktorisches Blendwerk“ hinzugeben. Da ich weiß, dass sehr viele afrikanische Antilopen verrückt nach Orangen sind, kann man einen kleinen Stoffbeutel mit Orangenschalen zwischen die Kleidung legen. Dieser Trick mit dem natürlichen Citrusduft ist freilich keine Garantie auf fette Beute, aber geschadet hat es bisher noch nie.

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